zum Hauptinhalt
ANZEIGE

Salat direkt vom Supermarktdach? Frischer geht’s nicht

Auf dem Dach des neuen REWE-Markts in Berlin-Lankwitz wächst künftig Pflücksalat für die Hauptstadtregion. Das spart Transportwege, stärkt die regionale Versorgung – und zeigt, wie urbane Landwirtschaft aussehen kann.

„Einmal Salat, bitte“ – und ja, gerne den, der nicht schon 2.000 Kilometer Transportweg hinter sich hat. Klingt gut? Wer im neuen REWE-Markt an der Malteserstraße in Berlin einkauft, merkt schnell: Der Salat wächst hier praktisch direkt über dem Einkaufswagen. Denn: Während unten im Markt eingekauft wird, findet oben auf dem Dach urbaner Ackerbau statt. 

Auf rund 2.800 Quadratmetern wachsen ab dem Sommer Kopfsalat, Römersalat, Lollo Rosso und dunkelgrüner Easy-Leaf-Salat. Mitten in Lankwitz ist Berlins größte Dachfarm entstanden. Tag für Tag wird hier geerntet. Die Pflücksalate gehen dann an 500 REWE-Märkte in der Hauptstadtregion. Kürzer kann der Weg von der Farm auf den Tisch kaum sein – und tatsächlich werden durch die Lankwitzer Dachfarm jedes Jahr 500.000 Kilometer Transportwege eingespart.

©Christoph Große

„Lankwitzer Pflücksalat“ spart 500.000 Fahrtkilometer pro Jahr

Der „Lankwitzer Pflücksalat“ spiegelt wider, was REWE schon seit einigen Jahren vorantreibt: Mehr Nachhaltigkeit, ein achtsamer Umgang mit Ressourcen und Energie – und Produkte aus der Region.

Im neuen Markt an der Malteser Straße lassen sich diese Unternehmenswerte direkt erleben: Das Gebäude ist in Holzbauweise entstanden, der Markt ist kreislauffähig und kann ressourcenschonend zurückgebaut werden. Außerdem setzt REWE auf heimische Baumaterialien, erneuerbare Energien, und insektenfreundliche Außenflächen. 

Das „Green Farming“-Konzept ist eng verknüpft mit dem Salatanbau auf dem Dach: Der Berliner Unternehmer Nicolas Leschke betreibt die Salatfarm und setzt dabei auf Hydroponik. Das heißt: Der Salat wächst nicht in Erde, sondern in speziellen Anzucht-Trays, die mehrmals täglich mit einer Nährlösung geflutet werden. Das System versorgt die Wurzeln exakt mit der Menge an Wasser und Nährstoffen, die sie benötigen. Die Dachfarm arbeitet mit rückgewonnenem Regenwasser und nutzt Abwärme aus dem Markt – ein geschlossener urbaner Agrarkreislauf.

©Stefan Deutsch

REWE Green Farming bringt Landwirtschaft in den urbanen Raum

Während unten Familien ihren Wochenendeinkauf erledigen, wächst wenige Meter darüber bereits der nächste Salat nach. Die Idee dahinter ist so einfach wie ambitioniert: Es geht darum, Lebensmittel wieder näher an die Menschen zu bringen. 

„Es gibt in unseren Städten unglaublich viele Dachflächen, die brachliegen. Wenn wir diese Flächen als Produktionsorte nutzen würden, könnten wir einen großen Teil unserer Lebensmittel direkt vor Ort erzeugen“, sagt Dachfarm-Betreiber Nicolas Leschke. „Im REWE-Markt in der Malteserstraße liefert der Lkw Ware an und nimmt auf dem Rückweg unsere Pflücksalate mit. Das reduziert Leerfahrten und senkt den CO₂-Ausstoß.“

 

Regional und saisonal einkaufen

In den REWE-Märkten der Hauptstadtregion finden sich bis zu 5.600 verschiedene Bio-Lebensmittel, von denen 850 zur Eigenmarke REWE Bio gehören. Dazu komme zahlreiche Berliner Originale wie Eis von „Paletas“, Kaffee aus der „Berliner Kaffeerösterei“, Spirituosen von „Mampe“ oder Gewürze aus dem „KarmaKollektiv“, hergestellt in Kooperation mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

 

In Lankwitz zeigt REWE also, wie die regionale Nahversorgung der Zukunft aussieht: Anstatt Lebensmittel über weite Strecken zu transportieren, werden sie dort produziert, wo sie auch gegessen werden. „REWE ist bei der lokalen Lebensmittelproduktion ein echter Vorreiter“, so Nicolas Leschke. „Ich hoffe sehr, dass auch andere Händler den Mut entwickeln, so zu denken – etwa mit Dachfarmen auf Supermärkten oder Logistikzentren.“

„Einmal Salat, bitte“ – wer in der Hauptstadtregion bei REWE Pflücksalat kauft, nimmt nicht nur Frische mit nach Hause, sondern auch ein Stück regionale Lebensmittelproduktion der Zukunft.

Rein zu REWE und ab in die Küche – mit Rezeptideen rund um den Lankwitzer Pflücksalat:

Artikel teilen